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Auf was sollte man beim Immobilienkauf achten?

Es spielt keine Rolle, ob Sie sich bei Ihrem Immobilienkauf für einen Alt- oder Neubau entscheiden. Denn grundsätzlich ist beim Kauf der neuen Immobilie einiges zu beachten –  unabhängig vom Alter des Gebäudes. Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber, was Sie beachten sollten, um später unliebsame Probleme zu vermeiden.

Darauf sollten Sie beim Immobilienkauf achten

Gleich vorweg wollen wir anmerken, dass sich der Kauf einer neuen Immobilie lohnt, beziehungsweise dass die Argumente eindeutig dafür sprechen. Ebenso viele Argumente sprechen allerdings auch für den Kauf eines Altbauobjekts.

Hier gilt eigentlich nur eine Richtlinie: Schön ist, was persönlich am besten gefällt. Es ist immer ratsam, dass Sie sich mehrere Objekte anschauen, um dann aus allen Bereichen Ihre Eindrücke mitzunehmen. Denn die beste Grundlage für den Immobilienkauf lässt sich schaffen, wenn Sie ganz genau wissen, was Ihnen gefällt und vor allem auch, was Ihnen nicht gefällt.

Altbauobjekte sind begehrt

Werfen wir einen Blick auf die Praxis, so fällt auf, dass grundsätzlich mehr gebrauchte Objekte den Besitzer wechseln, als es bei neu gebauten Immobilien zu beobachten ist. Dies hat den einfachen Hintergrund, dass der Kauf von gebrauchten Immobilien auf den ersten Blick günstiger ausfällt. Dabei dürfen Sie jedoch nicht vergessen, dass der Altbau auch entsprechend Instand gehalten werden muss.

Wenn Sie dafür sorgen wollen, dass Ihr gekauftes Objekt auch auf lange Sicht seinen Wert behält oder dass dieser sogar gesteigert wird, dann werden Sie um folgende Ausführungen nicht herumkommen:

  • Instandhaltungsmaßnahmen
  • Sanierungsarbeiten
  • Modernisierungsmaßnahmen

Ganz gleich wie Ihre Entscheidung ausfällt, Sie sollten dabei immer beachten, dass der Immobilienkauf ein langfristiges Unterfangen darstellt. Und dabei spielt es auch keine Rolle, ob Sie das Objekt selbst bewohnen oder vermieten wollen. Das Objekt ist im Gegensatz zur Aktie keinesfalls fungibel. Das bedeutet, dass eine Sache weder nach Gewicht, noch Zahl oder Maß bestimmt werden und somit auch nicht ausgetauscht werden kann.

Sowohl der Kauf, als auch der Verkauf sorgen auf beiden Seiten für Druck, unter welchem weder vom Käufer, noch vom Verkäufer gehandelt werden sollte. Schließlich sind beide Seiten daran interessiert, einen marktgerechten Preis zu erzielen. Denn niemand will Verluste machen.

Die Immobilie vom Gutachter prüfen lassen

Bevor es an den Immobilienkauf geht, sollten Sie überprüfen, ob mit der Immobilie auch wirklich alles in Ordnung ist. Dies ist jedoch nicht wörtlich zu nehmen, da Ihnen selbst vermutlich die Fähigkeiten fehlen, fachgerecht zu prüfen. Diese Arbeit sollten Sie definitiv dem Gutachter überlassen. Auf der anderen Seite ist es natürlich nicht möglich, den Gutachter bei allen in Frage kommenden Immobilien ans Werk zu lassen. Denn dann wäre das Ganze für Sie unwirtschaftlich.

Damit Sie den Gutachter letztendlich nur damit beauftragen, die Immobilie zu überprüfen, welche Sie auch wirklich kaufen wollen, sollten Sie vorab unsere Checkliste Punkt für Punkt abhaken, bevor es an die Kaufentscheidung geht.

Stellen Sie sich vor dem Immobilienkauf folgende Fragen:

  1. Was gibt es zum Gesamtzustand der Immobilie zu sagen?
  2. Weist die Immobilie Mängel oder Bauschäden auf?
  3. Sind Dach- oder Fassadenarbeiten erforderlich?
  4. Wurde die Statik bei Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen beeinträchtigt?

Geht es darum, die Fassade zu sanieren oder das Dach einzudecken, müssen Sie mit hohen Kosten für diese Maßnahmen rechnen. Es ist deshalb wichtig, dass Sie entsprechend vorbereitet sind, um dann letztendlich nicht aus allen Wolken zu fallen. Arbeiten dieser Art können auch ohne Ihre Einwilligung anstehen.

Zum Beispiel wenn ein Mehrheitsbeschluss vorliegt oder wenn auf der Eigentümerversammlung so entschieden wurde. Und auch wenn Sie darauf keine Lust haben, so sind Sie dennoch dazu verpflichtet, Ihren Anteil zu bezahlen. Sofern Sie Ihren Beitrag dazu nicht leisten können, kann dies unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen.

Die aufmerksame Prüfung durch den Gutachter ist deshalb dringend ratsam. Dieser kann Ihnen eine fundierte Kalkulationsbasis bieten, damit Sie auf potenzielle Arbeiten am Haus vorbereitet sind und die Kosten dafür auch einkalkulieren können.

Und auch diese Fragen müssen vor dem Immobilienkauf beantwortet werden:

  1. Wo kann ich die erforderlichen Unterlagen besorgen?
  2. Wann und wie soll die Objektbesichtigung stattfinden?
  3. Habe ich alles beisammen? (Belege und Rechnungen für ausgeführte Arbeiten am Haus oder Protokolle der Eigentümergemeinschaft…etc.)

Handelt es sich um Eigentumswohnungen, ist auch ein Gespräch mit dem Hausmeister oder den Bewohnern des Hauses ratsam.

Zusätzlich sollten Sie auch folgende Fragen vor dem Immobilienkauf beantworten können:

  1. Wurde in den letzten Jahren etwas Instand gesetzt? Wenn ja, was?
  2. Stehen größere Renovierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen an? Wenn ja, wie umfangreich werden diese?

Fazit: Die gekaufte Immobilie bedeutet Arbeit

Immobilien müssen immer gut gepflegt werden und die Instandsetzung darf nicht vernachlässigt werden, sonst kann das zunächst sehr günstig erworbene Objekt auch schnell zum Fass ohne Boden werden. Auf den Gutachter sollte nicht verzichtet und grundsätzlich sollte jederzeit damit gerechnet werden, dass immer mal wieder Kosten für Instandsetzungsarbeiten anfallen können.

Rund um Kredite für Selbstständige

Ein gut laufendes Unternehmen steht irgendwann vor der Herausforderung, zu expandieren. Büros, die ihren Mitarbeiterstamm ausbauen möchten, benötigen neue, größere Räumlichkeiten. Teilweise ist der Fuhrpark zu erweitern oder moderne Arbeitsmaschinen und –geräte sind erforderlich. Wer nicht über die finanziellen Mittel verfügt, kann die Aufnahme eines Kredits in Erwägung ziehen. Die Zinsen sind zurzeit so niedrig wie nie zuvor. Auf dem Kreditvergleichsportal Smava findet sich heute sogar ein Darlehen mit Minuszinsen. Das heißt, der Kreditnehmer zahlt einen geringeren Betrag zurück als er aufgenommen hat.

Unterschiedliche Kreditarten

Es gibt sowohl für Verbraucher als auch Geschäftskunden zahlreiche verschiedene Kreditarten. Zu den Unterschieden zählen die Höhe des Kreditbetrages, die Rückzahlungsmodalitäten und die Zinsen. Teilweise ist auch eine Zweckbindung beinhaltet, d.h., das geliehene Geld muss für etwas Bestimmtes verwendet werden. Für Selbstständige ist es nicht immer leicht, einen Kredit zu erhalten. Dies gilt insbesondere für Start-ups, die noch über keinen Einkommensnachweis verfügen. Zu den Selbstständigen-Darlehen gehören:

  • Existenzgründer-Kredite
  • Unternehmerkredite
  • Kleinkredite
  • Umschuldungs-, Finanzierungs- und Kleinkredite für Handwerker

Es stehen noch einige weitere Kredite zur Verfügung, die Banken und Co. für Selbstständige bereithalten. Auch Jungunternehmer haben ohne Sicherheiten eine Chance, ein Darlehen zu erhalten. Das A und O dafür ist jedoch ein solides Konzept.

Individuelle Kreditbedingungen für Selbstständige

Verschiedene Besonderheiten zeichnen einen Kredit für Selbstständige aus. Zum einen sind sie ausschließlich an Freiberufler und Selbstständige gerichtet. Zum anderen gehen sie mit höheren Zinsen einher, auch die Sicherheitsanforderungen sind umfangreicher. Weiterhin ist die Vorlage ausführlicher Bilanzen notwendig, Grundvoraussetzung ist zudem eine positive Schufa-Auskunft. Darüber hinaus wird meist eine dreijährige Selbstständigkeit vorausgesetzt. Es gibt bestimmte Branchen, die als kritisch angesehen werden. Dies gilt beispielsweise für bestimmte Tätigkeiten im Versicherungsbereich, die Gastronomie und den Autohandel.

Im Laufe der Zeit haben sich typische Leistungen verschiedener Kreditgeber in Bezug auf Darlehen für Unternehmer herauskristallisiert. So liegt die maximale Kreditsumme – je nach Anbieter – zwischen 50.000 und 100.000 Euro. Wird ein Kredit gewährt, ist eine zügige Auszahlung gegeben. Oft besteht die Möglichkeit einer Umschuldung oder Sondertilgung. Die Laufzeiten gestalten sich flexibel zwischen sechs und 72 Monaten. Durch die Nutzung eines Online Kreditvergleiches findet man leicht individuell passende Angebote.

Mögliche Sicherheiten für einen Selbstständigen-Kredit

Es gibt einige Sicherheiten, die in der Regel von einem Kreditgeber anerkannt werden. Darunter fallen:

  • die Geschäftsausstattung
  • der Fuhrpark
  • Wertpapiere und Aktien
  • Immobilien sowie Grundstücke
  • Bürgschaften

Wer als Freiberufler oder Selbstständiger über einen Bürgen verfügt, hat bei vielen Kreditinstituten gute Karten.

Kreditaufnahme zum Wohl der Arbeitnehmer

Eine Herausforderung für Unternehmer sind die Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter. Investitionen, die über einen Kredit finanziert werden, zahlen sich durch weniger Krankheitsfälle und vorzeitige Entlassungen in den Ruhestand aus. Beispielsweise Rückenschmerzen sind zu einer Volkskrankheit geworden. Hier sind Arbeitnehmer gefragt, die Arbeitsplätze so einzurichten, dass die Gesundheit nicht gefährdet wird. Für ein Büro kann dies bedeuten, insbesondere auf ergonomisches Mobiliar zu achten. Auch das Heben von schweren Lasten sorgt häufig für Rückenprobleme. Hebegeräte wie Scherenhubtische, Gabelstapler, Lifter und Handwinden-Karren schützen die Angestellten vor gesundheitlichen Schäden. Erstere finden immer mehr Verbreitung. Sie werden vor allem in der Intralogistik genutzt. und dienen dem Hochheben und Senken von schwergewichtigen Objekten. Auf dem Markt befinden sich drei verschiedene Arten von Hubtischen: die Einfachscheren-, Tandem- und Doppelschere-Variante.

KfW-Förderung bei der Immobilienfinanzierung: Unterstützung für Häuslebauer

Für viele Deutsche ist das Eigenheim ein großer Traum – und dank der KfW-Förderbank muss dies auch bei einem geringen Eigenkapital kein Traum bleiben.

Minuszins bei Krediten – wie kann das denn sein?

Manch einer hat vielleicht bereits davon gehört: das Kreditvergleichsportal smava bietet derzeit einen Kredit mit Minuszinsen an und nennt diesen Kredit Negativzins-Kredit. Es handelt sich hier um den derzeit günstigsten Kredit auf dem deutschen Markt, bei dem der Verbraucher auch noch Sparen soll. Viele werden sich die Frage stellen, was es mit dem Kredit mit Minuszinsen auf sich hat. Heutzutage hat doch schließlich niemand etwas zu verschenken und Banken schon mal gar nicht.