Monatsarchiv: Januar 2020

Auf was sollte man beim Immobilienkauf achten?

Es spielt keine Rolle, ob Sie sich bei Ihrem Immobilienkauf für einen Alt- oder Neubau entscheiden. Denn grundsätzlich ist beim Kauf der neuen Immobilie einiges zu beachten –  unabhängig vom Alter des Gebäudes. Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber, was Sie beachten sollten, um später unliebsame Probleme zu vermeiden.

Darauf sollten Sie beim Immobilienkauf achten

Gleich vorweg wollen wir anmerken, dass sich der Kauf einer neuen Immobilie lohnt, beziehungsweise dass die Argumente eindeutig dafür sprechen. Ebenso viele Argumente sprechen allerdings auch für den Kauf eines Altbauobjekts.

Hier gilt eigentlich nur eine Richtlinie: Schön ist, was persönlich am besten gefällt. Es ist immer ratsam, dass Sie sich mehrere Objekte anschauen, um dann aus allen Bereichen Ihre Eindrücke mitzunehmen. Denn die beste Grundlage für den Immobilienkauf lässt sich schaffen, wenn Sie ganz genau wissen, was Ihnen gefällt und vor allem auch, was Ihnen nicht gefällt.

Altbauobjekte sind begehrt

Werfen wir einen Blick auf die Praxis, so fällt auf, dass grundsätzlich mehr gebrauchte Objekte den Besitzer wechseln, als es bei neu gebauten Immobilien zu beobachten ist. Dies hat den einfachen Hintergrund, dass der Kauf von gebrauchten Immobilien auf den ersten Blick günstiger ausfällt. Dabei dürfen Sie jedoch nicht vergessen, dass der Altbau auch entsprechend Instand gehalten werden muss.

Wenn Sie dafür sorgen wollen, dass Ihr gekauftes Objekt auch auf lange Sicht seinen Wert behält oder dass dieser sogar gesteigert wird, dann werden Sie um folgende Ausführungen nicht herumkommen:

  • Instandhaltungsmaßnahmen
  • Sanierungsarbeiten
  • Modernisierungsmaßnahmen

Ganz gleich wie Ihre Entscheidung ausfällt, Sie sollten dabei immer beachten, dass der Immobilienkauf ein langfristiges Unterfangen darstellt. Und dabei spielt es auch keine Rolle, ob Sie das Objekt selbst bewohnen oder vermieten wollen. Das Objekt ist im Gegensatz zur Aktie keinesfalls fungibel. Das bedeutet, dass eine Sache weder nach Gewicht, noch Zahl oder Maß bestimmt werden und somit auch nicht ausgetauscht werden kann.

Sowohl der Kauf, als auch der Verkauf sorgen auf beiden Seiten für Druck, unter welchem weder vom Käufer, noch vom Verkäufer gehandelt werden sollte. Schließlich sind beide Seiten daran interessiert, einen marktgerechten Preis zu erzielen. Denn niemand will Verluste machen.

Die Immobilie vom Gutachter prüfen lassen

Bevor es an den Immobilienkauf geht, sollten Sie überprüfen, ob mit der Immobilie auch wirklich alles in Ordnung ist. Dies ist jedoch nicht wörtlich zu nehmen, da Ihnen selbst vermutlich die Fähigkeiten fehlen, fachgerecht zu prüfen. Diese Arbeit sollten Sie definitiv dem Gutachter überlassen. Auf der anderen Seite ist es natürlich nicht möglich, den Gutachter bei allen in Frage kommenden Immobilien ans Werk zu lassen. Denn dann wäre das Ganze für Sie unwirtschaftlich.

Damit Sie den Gutachter letztendlich nur damit beauftragen, die Immobilie zu überprüfen, welche Sie auch wirklich kaufen wollen, sollten Sie vorab unsere Checkliste Punkt für Punkt abhaken, bevor es an die Kaufentscheidung geht.

Stellen Sie sich vor dem Immobilienkauf folgende Fragen:

  1. Was gibt es zum Gesamtzustand der Immobilie zu sagen?
  2. Weist die Immobilie Mängel oder Bauschäden auf?
  3. Sind Dach- oder Fassadenarbeiten erforderlich?
  4. Wurde die Statik bei Sanierungs- oder Umbaumaßnahmen beeinträchtigt?

Geht es darum, die Fassade zu sanieren oder das Dach einzudecken, müssen Sie mit hohen Kosten für diese Maßnahmen rechnen. Es ist deshalb wichtig, dass Sie entsprechend vorbereitet sind, um dann letztendlich nicht aus allen Wolken zu fallen. Arbeiten dieser Art können auch ohne Ihre Einwilligung anstehen.

Zum Beispiel wenn ein Mehrheitsbeschluss vorliegt oder wenn auf der Eigentümerversammlung so entschieden wurde. Und auch wenn Sie darauf keine Lust haben, so sind Sie dennoch dazu verpflichtet, Ihren Anteil zu bezahlen. Sofern Sie Ihren Beitrag dazu nicht leisten können, kann dies unangenehme Konsequenzen nach sich ziehen.

Die aufmerksame Prüfung durch den Gutachter ist deshalb dringend ratsam. Dieser kann Ihnen eine fundierte Kalkulationsbasis bieten, damit Sie auf potenzielle Arbeiten am Haus vorbereitet sind und die Kosten dafür auch einkalkulieren können.

Und auch diese Fragen müssen vor dem Immobilienkauf beantwortet werden:

  1. Wo kann ich die erforderlichen Unterlagen besorgen?
  2. Wann und wie soll die Objektbesichtigung stattfinden?
  3. Habe ich alles beisammen? (Belege und Rechnungen für ausgeführte Arbeiten am Haus oder Protokolle der Eigentümergemeinschaft…etc.)

Handelt es sich um Eigentumswohnungen, ist auch ein Gespräch mit dem Hausmeister oder den Bewohnern des Hauses ratsam.

Zusätzlich sollten Sie auch folgende Fragen vor dem Immobilienkauf beantworten können:

  1. Wurde in den letzten Jahren etwas Instand gesetzt? Wenn ja, was?
  2. Stehen größere Renovierungs- oder Modernisierungsmaßnahmen an? Wenn ja, wie umfangreich werden diese?

Fazit: Die gekaufte Immobilie bedeutet Arbeit

Immobilien müssen immer gut gepflegt werden und die Instandsetzung darf nicht vernachlässigt werden, sonst kann das zunächst sehr günstig erworbene Objekt auch schnell zum Fass ohne Boden werden. Auf den Gutachter sollte nicht verzichtet und grundsätzlich sollte jederzeit damit gerechnet werden, dass immer mal wieder Kosten für Instandsetzungsarbeiten anfallen können.

Smarte Zukunft – Was erwartet uns?

Ein smartes Zuhause – diese Zukunftsvision etabliert sich immer mehr in unseren Haushalten. Dabei ist es mittlerweile ein Leichtes, Routinen und Abläufe über Smart Assistants wie Alexa, den Apple HomePod oder Google Home zu erstellen und sich dadurch den Alltag zu erleichtern. Ob nun das Licht vollautomatisiert ein- und ausgeschaltet werden, der Fernseher bedient oder der Saugroboter die Wohnung reinigen soll, die smarten Assistenten erledigen auch heute schon alles, was sie in ihrer digitalen Umgebung abdecken können.

Wir befinden uns erst am Anfang einer digitalen Reise, die das Leben auf die eine oder andere Weise grundlegend verändern wird. Heute zeigen Messen wie die CES, was technisch alles möglich ist und sein wird. Dort, wo der Besucher von Hologrammen durch Zukunftsszenarien geleitet wird, sind alle Geräte im Haushalt miteinander verknüpft und kommunizieren miteinander: Ob intelligenter Schrank, smarte Küche, oder autonome Autos in unseren Garagen – unter dem Motto: „Smart City – Smart Living“ alles ist denkbar und möglich, was das Leben in Zukunft erleichtert. So werden irgendwann nicht nur einzelne Geräte, sondern auch Räume und der gesamte Wohn- und Lebensbereich smart sein.

Künstliche Intelligenz

Dabei ist das smarte Zuhause vor allem eines: praktisch. In Zukunft sollen alle Lebensbereiche mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet sein. Produkte und Dienstleistungen werden miteinander verbunden und reichen so auch über die eigenen vier Wände hinaus. Dort ist es auch kein Problem, den auf dem Sofa begonnenen Film einfach im Auto weiterzuschauen.

Doch nicht nur die Wohnbereiche zeigen, wohin smarte Technologie uns führen kann, auch die Automobiltechnik zieht weiter mit und bringt neue Ideen auf den Markt. Dabei geht es (noch) nicht einmal um autonomes Fahren, sondern auch um die Vernetzung der Fahrzeuge mit dem smarten Zuhause. So wird das Auto zu einem Teil des Netzwerks, in dem sich unterschiedliche Szenarien schalten lassen, beispielsweise bei Ankunft oder Abfahrt. Zukunftsweisende Garagen werden mehr und mehr mit dem Wohnbereich verknüpft und Teil der smarten Umgebung. Während sich Garagentore heute beispielsweise schon ganz bequem per Smartphone öffnen und schließen lassen, werden Apps in Zukunft meist aus dem Hintergrund miteinander kommunizieren und Abläufe automatisieren. Unkomplizierte und maßangefertigte Lösungen hierzu finden Sie unter anderem bei den Garagen von Concept Beton. Deren Garagen-Sektionaltore lassen sich bereits heute über den Touchscreen auf dem Smartphone öffnen und schließen und auch Beleuchtungs- und Antriebsparameter sind damit steuerbar.

Das Auto als Teil der digitalen Welt

Wer in Zukunft das Haus verlässt und mit dem Auto zur Arbeit fahren möchte, könnte sich in diesem Szenario wiederfinden: Auf dem Weg zu Wagen wird automatisch die schnellste Route zur Arbeit geladen – unter Einbeziehung der aktuellen Verkehrsdaten. Beim Verlassen der Garage wird im Haus die Heizung heruntergefahren, die Lichter werden ausgeschaltet und die Alarmanlage aktiviert. Auf dem Rückweg wird nicht nur der schnellste Weg nach Hause berechnet, sondern auch die Heizung wieder hochgefahren, damit beim Eintreffen die gewünschte Temperatur erreicht ist.

Per Sprachsteuerung werden von unterwegs weitere Befehle an das smarte Zuhause übermittelt. Beispielsweise lässt sich so die Lieblingsserie programmieren, deren Folge man zu verpassen droht, weil doch noch irgendwas für das geplante Abendessen im Kühlschrank fehlt. Da man sich aber nicht mehr daran erinnern kann, was es war, wird kurzum die KI befragt, welche Zutaten noch für die Zubereitung fehlen. Diese werden automatisch beim Supermarkt bestellt und entweder am Drive-in-Schalter abgeholt oder direkt nach Hause geliefert und im Kühlschrank hinterlegt.

Die Zukunft ist smart

Zugegeben, noch klingt diese Vorstellung – zumindest teilweise – wie Zukunftsmusik. Aber: Bereits heute ist es möglich, die Route zur Arbeit vor Abfahrt an das Auto zu übertragen oder den Schlüssel durch das Smartphone zu ersetzen. Ebenso sind Kühlschränke so „intelligent“, dass sie per Sprachsteuerung bedient werden können und mitteilen, falls sich ein Lebensmittel dem Ende neigt oder welche Rezepte sich mit den vorhandenen Lebensmittel kochen lassen. Automatische Routinen smarter Assistenten schalten bereits heute die Lichter aus, wenn jemand das Haus verlässt oder lassen abends die Rollläden hinunter und ziehen sie auf Wunsch wieder hinauf. Die Grundsteine sind also bereits gelegt und werden das Leben in Zukunft immer noch ein wenig angenehmer machen.