Tagesarchiv: 20. Mai 2019

Damit die Kosten überschaubar bleiben: Den richtigen Drucker wählen

Zweifellos gehört der Drucker zu den wichtigsten Geräten in Büros und im Homeoffice überhaupt. Denn viele Unterlagen sollten nicht nur digital, sondern zur Bearbeitung und Archivierung auch in Papierform vorliegen. Beim Kauf eines Druckers kommt es jedoch nicht einzig und allein auf die Features an, die das Gerät bietet. Auch den Verbrauch und die sonstigen Folgekosten sollten die Käufer im Auge haben, wollen sie nicht horrende Rechnungen bezahlen, so lange der Drucker im Einsatz ist.

Wie hoch sind die Druckkosten?

Vor allem im Homeoffice sind Multifunktionsgeräte gefragt, mit welchen der Besitzer nicht nur drucken, sondern auch kopieren und scannen kann. Attraktiv sind diese Geräte vor allem wegen ihres geringen Preises, der bei so manchem Modell sogar bei deutlich unter 100 Euro liegt. Entsprechend gering sind auch die Gewinnmargen der Hersteller bei den Geräten. Das stört die Produzenten aber nicht weiter. Der Grund: Sie verdienen ihr Geld mit dem Verbrauchsmaterial wie Tintenpatronen, welches die Kunden teuer nachkaufen müssen.

Ein entscheidendes Kriterium beim Druckerkauf ist deshalb die Höhe der Druckkosten, die sich aber relativ einfach ermitteln lassen. Der Käufer muss lediglich ausrechnen, wie viele Seiten er mit einem kompletten Satz an Druckerpatronen ausdrucken kann und den Preis für den Toner auf die Seitenzahl umrechnen.

Jedoch hat der Besitzer eines Druckers sehr wohl die Möglichkeit, die Druckkosten weiter zu senken, indem er sein persönliches Druckverhalten ändert. Denn wer ausschließlich Ausdrucke in höchster Qualität macht, braucht logischerweise auch mehr Toner als ein Druckerbesitzer, der keinen Wert auf eine allzu große Druckqualität legt.

Geld sparen beim Tintenstrahl-Drucker

Wichtig ist der Blick auf die Folgekosten vor allem für Käufer, die sich für einen Tintenstrahldrucker entscheiden. Denn während sich mit einem – scheinbar – teureren Laserdrucker eine Vielzahl von Seiten ausdrucken lässt, ist die Seitenzahl bei einem Tintenstrahler vergleichsweise gering. Aber auch hier haben die Käufer die Möglichkeit, ihre Kosten zu senken.

Beispielsweise haben mittlerweile zahlreiche Hersteller Refill- oder Rebuilt-Patronen im Angebot, die wesentlich günstiger sind als die originalen Patronen der Hersteller. Darüber hinaus sollten die Käufer darauf achten, ob der Drucker mit Einzelpatronen bestückt ist, was vor allem bei Geräten im mittleren Preissegment der Fall ist. Der Grund dafür: Einzelpatronen sind in der Anschaffung erheblich günstiger als Mehrfachpatronen, zumal beim normalen Gebrauch nicht alle Farben zur gleichen Zeit zur Neige gehen.

Einige Spartricks gibt es aber auch im alltäglichen Gebrauch. Beispielsweise, indem der Besitzer die Duplex-Funktion nutzt und Seiten verkleinert ausdruckt. Damit spart er nämlich nicht nur Tinte, sondern auch Papier.